Dienstag, 21. April 2009

Läuferdepressionen

Das Leben ist hart - und das eines Läufers erst recht. Fortschritte nach drei Monaten Lauftraining? Nahezu keine! 10-km-Zeit verbessert? Kaum! Locker ins Ziel gelaufen? Überhaupt nicht!
Der zwölf Kilometer lange Vivicittá-Lauf hat mir gezeigt: Wenn ich meine schlechteste Halbmarathonzeit, die ich jemals gelaufen bin, nicht toppen will, muss ich in Meran auf den Zähnen ins Ziel laufen (bildlich gesprochen natürlich).
So gut es auf den ersten sechs Kilometern auch ausgesehen hat, am Ende bin ich doch wieder eingebrochen und habe mich nur mit Mühe ins Ziel retten können. Gut, ich war über zwei Minuten schneller als im letzten Jahr, aber da hatte ich auch nur zwei Wochen und nicht drei Monate Training hinter mir. Ich bin so verzweifelt, dass ich am liebsten meinen Schwager anrufen möchte, um zu fragen, ob er mich mal zum Nordic Walking mitnimmt. Und das, obwohl laut Umfrage über 70 Prozent der Meinung sind, dass Nordic Walking kein Sport ist (was ja auch stimmt!). Tja, so groß ist das Depressionsloch, in dem ich seit Sonntag sitze...

2 Kommentare:

  1. Wenn du gegen Ende so sehr eingebrochen bist, weißt du doch aber, dass du etwas falsch gemacht hast. Nach einem zu schnellen Start muss man am Ende ziemlich stark leiden. Von daher weißt du doch, was du das nächste Mal besser machen kannst? Kopf hoch! Laufen ist so schön.

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Hannes,
    ich? Selbst Schuld? Nein, nein und nochmals nein. Ich bin super vorbereitet, habe perfektes Kampfgewicht, die besten Schuhe und ein exzellentes Körpergefühl. Also kann das gar nicht stimmen, was du sagst. Und außderdem habe ich die Schuldigen nun ausfindig gemacht. Siehe Post von heute.
    Es grüßt ein müder Armin

    AntwortenLöschen