Freitag, 27. Februar 2009

Tag der Wahrheit

Langsam werde ich nervös. Am Sonntag steht ein Testlauf über zehn Kilometer an. Die Zeit, die dort am Ende auf meiner Uhr stehen wird, entscheidet über meine anzupeilende Zeit und meinen weiteren Trainingsplan. War ich bis jetzt zu optimistisch? Habe ich zu tiefgestapelt?
Die Rechnung ist ganz einfach: Die 10-km-Zeit wird mit dem Faktor 2,223 multipliziert. Das Ergebnis ist dann die realistisch anzupeilende Halbmarathonzeit.
Auch von der 5-km-Zeit lassen sich Rückschlüsse auf die mögliche Halbmarathonzeit ziehen. Die 5-km-Zeit wird aber mit dem Faktor 4,667 multipliziert. Da diese Strecke kürzer ist, ist auch die Hochrechnung ungenauer. Generell gilt: Je älter der Läufer, umso ungenauer die Berechnung, da diese auf kürzeren Strecken nicht mehr die "Spritzigkeit" haben. Auf längeren Strecken wirkt sich dies nicht so aus. Trotz langsamerer 10-km-Zeit kann also doch eine bessere Halbmarathonzeit "rausschauen". Meine letzte Hoffnung...

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