Das wird nichts mehr, mit dieser Saison. Ein Halbmarathon im Frühling und das war's. Vergangenen Sonntag wollte ich's noch einmal wissen und habe mich zur Laufveranstaltung "Seiser Alm Running" angemeldet. Auf der Seiser Alm haben sich heuer nämlich wieder mehrere kenianische Laufsuperstars zum Höhentraining eingefunden. Da wären Robert Cheruiyot (viermaliger Sieger des Boston-Marathons), Martin Lel (dreimaliger Sieger Marathon London) und Duncan Kirong (Marathonjahresbestzeit 2009 in Rotterdam von 2:04:27). Die wollt ich doch mal aus der Nähe sehen und habe mich zum Seiser Alm Running angemeldet, wo die Laufstars als Begleitung und außer Konkurrenz dabei sind. Die Fakten: 12,8 km, 400 m Höhenunterschied auf 1.800 bis 2.000 m Meereshöhe sowie eine beeindruckende Bergkulisse.
Schon kurz nach dem Start spürte ich wieder meine Sehne am hinteren linken Oberschenkel. Im steten Aufstieg war das aber nicht so schlimm, erst im ersten flacheren Teil wurde es richtig unangenehm. Bei Kilometer vier humpelte ich mehr als ich lief. Also aufgeben. Da halfen auch die aufmunternden Worte der Laufstars nichts mehr, die wie Gazellen und mit einem breiten Lächeln im Gesicht zwischen den schwitzenden Normalläufern hin- und herflitzten.
Jetzt ist an Laufen wieder mal nicht mehr zu denken und mit null Training kann ich meinen geplanten Marathon in Herbst wohl auch nicht angehen (Ja, ich gebe es zu, ich hatte vor heuer meinen ersten Marathon zu laufen. Ich wollte das bloß nicht an die große Glocke hängen).
Vielleicht sollte ich es doch wieder mit Lasonil probieren? Mmmmhh, mal überlegen...
Dienstag, 21. Juli 2009
Donnerstag, 16. Juli 2009
Warum man sich bei Hitze warm anziehen muss
Diese Hitze! Grad eben war es noch kühl und heute hatte es 32° Celsius. Ich war trotzdem laufen und nach wenigen Minuten war ich klitschnass. Kein Windhauch oder kühlende Brise schaffte Abhilfe. Es war heiß und feucht wie im Dschungel. Trotzdem kam es mir plötzlich vor, als ob ich in der Wüste wäre. Ich sah nämlich eine Fata Morgana. Zwei Damen, die mir engegenkamen, hatten um ihre Hüften jeweils eine Baumwolljacke geknüpft. Es hatte immer noch 32° Celsius. Mir war immer noch extrem heiß. Hatten die beiden Damen vielleicht gerade "The Day After Tomorrow" gesehen? Fürchteten sie einen blitzartigen Kälteeinbruch? Hatten sie empfindliche Nieren? Wollten sie das "Saunajogging" ausprobieren? Dick anlegen und dann heftig loslaufen? Ich schüttelte kurz und heftig den Kopf. Das half. Ich sah die Beiden nicht mehr. Ob sie nur vorbeigelaufen waren oder ob es wirklich eine Fata Morgana war, weiß ich immer noch nicht. Mir ist aber immer noch heiß.
Donnerstag, 2. Juli 2009
Gestorben und wieder auferstanden
PS: Der Wirkstoff von Lasonil in Italien heißt Ketoprofen und ist eigentlich ein Schmerzmittel. Allergische Reaktionen darauf sind bekannt und dokumentiert. Leider habe ich erst jetzt recherchiert...
Dabei sieht im Werbefilm alles so toll aus... Dass die Stimme am Ende bei der Aufzählung der Nebenwirkungen immer leiser wird, sollte einen allerdings ein wenig stutzig machen.
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Dienstag, 5. Mai 2009
Warum Läufer neue Laufschuhe kaufen
Die Empfehlungen, wann es wieder mal Zeit für neue Laufschuhe ist, sind immer wieder putzig zu lesen. Da stehen dann so Sachen wie "Laufschuhe sollten spätestens nach 1.000 damit gelaufenen Kilometern ausgewechselt werden". Und damit man immer den Überblick hat, wieviele Kilometer man auf dem "Schuhtacho" hat, wird empfohlen, im Lauftagebuch zu vermerken, mit welchem Schuh man das Training absolviert hat. Immerhin sollte man ja mindestens drei Paar davon besitzen. Kleine Zwischenfrage: Könnten die Hersteller nicht einfach einen Laufschuh mit integriertem Kilometerzähler herstellen? Und mit drei Laufschuhen ist es bei mir jedenfalls nicht getan. Ich habe - so schnell über dem Daumen gepeilt - mindestens sieben: Ein Paar für lange Läufe, ein Paar für kurze Läufe, ein Paar, das ich kaum anziehe, weil ich davon Blasen bekomme, ein ausgelatschtes Paar mit verloren gegangenen Dämpfungseigenschaften, das aber noch super aussieht und das ich deshalb noch behalte, ein Paar für das Laufband, ein paar mit aufgefransten Innenschuh an der Ferse, das aber noch ganz gut zum Laufen geht, ein Paar... usw. usf.Es ist nämlich definitiv ein Trugschluss zu glauben, dass Läufer und Läuferinnen Laufschuhe kaufen, weil sie welche brauchen oder weil die alten 1.000 Laufkilometer hinter sich haben. Läufer und Läuferinnen kaufen Laufschuhe, weil sie sich für ein hartes Training belohnen wollen, weil sie sich in einer Läuferdepression befinden, weil sie etwas brauchen, an dem sie sich wieder aufrichten können, weil das neue Modell einfach supergeil aussieht und weil das Gefühl, mit neuen, blitzeblanken, federnden Schuhen über seine Hausstrecke zu schweben einfach unschlagbar erhebend ist und folglich süchtig machen kann.
Gestehen wir es uns doch ein: Laufschuhe sind das Heroin des Läufers, von dem er immer mehr will.
Montag, 4. Mai 2009
Trauerzeit ist vorbei
Hallo, ist da noch jemand? Eine ganze Woche habe ich gebraucht, um mich psychisch und physisch vom Frühlingshalbmarathon Meran zu erholen und meine Wunden zu lecken. Physisch war ich eh schon ziemlich lädiert, wie man meinem letzten Eintrag entnehmen kann. Und natürlich habe ich recht behalten. Ich war einfach noch zu müde, hatte mich nicht genügend erholt (ja, ja, natürlich bin ich selbst schuld, schon klar) und musste dann auf den letzten beiden Kilometern ziemlich kämpfen und habe dabei auf jeden Kilometer eine halbe Minute verloren. Auch beim zweimaligen Anstieg nach Algund konnte ich das Tempo, das ich mir vorgenommen hatte, nicht halten und konnte die verlorenen Sekunden auch beim Abwärtslaufen nicht aufholen. Das Ergebnis: knappe vier Minuten über der angepeilten Zeit. Schlimm! Die Folgeerscheinung: eine einwöchige Schreib- und Laufblockade. Auch, dass ich als Trotzreaktion neue Laufschuhe gekauft habe, hat mir nicht darüber hinweggeholfen. Erst gestern konnte ich mich wieder dazu überwinden, in die Laufschuhe zu schlüpfen und bin ohne Ziel und Absicht durch die Gegend gelaufen. Welch befreiendes Gefühl! Kein Schielen nach der Zwischenzeit, kein "ach ich bin zu langsam" oder "nein, ich bin zu schnell", sondern einfach befreites Laufen! Ich habe den Sinn des Laufens wieder entdeckt...Eine Bildergalerie des "Frühlingsmarathon Meran-Algund" gibt es hier...
Freitag, 24. April 2009
Müde Beine
So, jetzt isses wie es ist. Ist ja mir wurscht, kann eh nichts mehr ändern. Nur noch gut 30 Stunden und es geht los. Und ich habe immer noch müde Beine vom letzten Sonntag. Ich habe alles versucht: Einreiben mit Franzbranntwein, Selbstmassage, Dehnen, Gähnen, ... nix. Total verhärtet die Dinger. Das Schweregefühl in den Oberschenkeln will einfach nicht weichen. Schwere? Vielleicht hätte ich nicht so viele Kohlenhydrate essen sollen... Ob Eiscreme und Schokolade auch als Carboloading zählen? Irgendwie bin ich mir da nicht so sicher...Angestrengt habe ich mich diese letzte Woche vor dem Halbmarathon jedenfalls nicht. Ein lockeres Acht-Kilometer-Läufchen, das war's. Morgen nochmals ein paar lockere Kilometerchen und anschließend ein paar Steigerungen und fertig.
So, jetzt muss ich mit meinem Carboloading weitermachen... Sonja, ist der Schokoladepudding schon fertig?
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Mittwoch, 22. April 2009
Sabotage
Dienstag, 21. April 2009
Läuferdepressionen
Das Leben ist hart - und das eines Läufers erst recht. Fortschritte nach drei Monaten Lauftraining? Nahezu keine! 10-km-Zeit verbessert? Kaum! Locker ins Ziel gelaufen? Überhaupt nicht!
Der zwölf Kilometer lange Vivicittá-Lauf hat mir gezeigt: Wenn ich meine schlechteste Halbmarathonzeit, die ich jemals gelaufen bin, nicht toppen will, muss ich in Meran auf den Zähnen ins Ziel laufen (bildlich gesprochen natürlich).
So gut es auf den ersten sechs Kilometern auch ausgesehen hat, am Ende bin ich doch wieder eingebrochen und habe mich nur mit Mühe ins Ziel retten können. Gut, ich war über zwei Minuten schneller als im letzten Jahr, aber da hatte ich auch nur zwei Wochen und nicht drei Monate Training hinter mir. Ich bin so verzweifelt, dass ich am liebsten meinen Schwager anrufen möchte, um zu fragen, ob er mich mal zum Nordic Walking mitnimmt. Und das, obwohl laut Umfrage über 70 Prozent der Meinung sind, dass Nordic Walking kein Sport ist (was ja auch stimmt!). Tja, so groß ist das Depressionsloch, in dem ich seit Sonntag sitze...
Der zwölf Kilometer lange Vivicittá-Lauf hat mir gezeigt: Wenn ich meine schlechteste Halbmarathonzeit, die ich jemals gelaufen bin, nicht toppen will, muss ich in Meran auf den Zähnen ins Ziel laufen (bildlich gesprochen natürlich).
So gut es auf den ersten sechs Kilometern auch ausgesehen hat, am Ende bin ich doch wieder eingebrochen und habe mich nur mit Mühe ins Ziel retten können. Gut, ich war über zwei Minuten schneller als im letzten Jahr, aber da hatte ich auch nur zwei Wochen und nicht drei Monate Training hinter mir. Ich bin so verzweifelt, dass ich am liebsten meinen Schwager anrufen möchte, um zu fragen, ob er mich mal zum Nordic Walking mitnimmt. Und das, obwohl laut Umfrage über 70 Prozent der Meinung sind, dass Nordic Walking kein Sport ist (was ja auch stimmt!). Tja, so groß ist das Depressionsloch, in dem ich seit Sonntag sitze...
Freitag, 17. April 2009
Fit wie ein Schlappschuh
So, das Urlaubstrainingslager ist vorbei und ich bin fit wie ein Turnschuh. Denkste! Ich habe mir so gewünscht, dass dieser Satz wahr wäre, dass ich ihn einfach geschrieben habe. Die Wahrheit ist: die Tage zwischen meinen Laufeinheiten werden immer mehr, die Laufeinheiten immer kürzer. Die Gründe dafür haben zwei Bezeichnungen: Arbeit und Babytwins. Wie soll ich da bloß meinen Trainingsplan einhalten können? Gut, es stimmt, im Urlaub war ich öfters laufen. Ob das zwei Wochen vor dem Wettkampf noch was bringt? Außer Knieproblemen, die ich seitdem habe?
Es hilft aber nichts, die Situation ist, wie sie ist. Wie's um meine Fitness wirklich steht, wird sich in an diesem Sonntag zeigen, dann nämlich findet der "Vivicittà"-Lauf statt. "Die größte Laufveranstaltung der Welt", wie die Veranstalter behaupten (Vivicittà). Auf jeden Fall findet der 12-km-Lauf gleichzeitig in 35 italienischen Städten statt, darunter ist auch Bozen. Veranstalter ist die Unione Italiana Sport Per tutti (UISP) und die Stimmung dort ist dementsprechend herrlich amateurhaft: Mütterchen, die dir mit einem warmen, aufmunternden Lächeln dein Startpaket in die Hand drücken, urige Männer in ihren Sechzigern mit alten Alpinihüten auf den Kopf, die dir nach dem Rennen eine Kelle Nudel auf den Plastikteller klatschen, Jogger, die mit Startnummern auf ihren Trainingsanzügen aus Baumwolle am Lauf teilnehmen... Einfach herrlich, sage ich euch...
Bei so viel inspirierenden Dingen muss doch eine neue Bestzeit herausschauen. Danach werde ich jedenfals wissen, welche Endzeit ich beim Halbmarathon in Meran erwarten darf. Noch hoffe ich ja ...
Es hilft aber nichts, die Situation ist, wie sie ist. Wie's um meine Fitness wirklich steht, wird sich in an diesem Sonntag zeigen, dann nämlich findet der "Vivicittà"-Lauf statt. "Die größte Laufveranstaltung der Welt", wie die Veranstalter behaupten (Vivicittà). Auf jeden Fall findet der 12-km-Lauf gleichzeitig in 35 italienischen Städten statt, darunter ist auch Bozen. Veranstalter ist die Unione Italiana Sport Per tutti (UISP) und die Stimmung dort ist dementsprechend herrlich amateurhaft: Mütterchen, die dir mit einem warmen, aufmunternden Lächeln dein Startpaket in die Hand drücken, urige Männer in ihren Sechzigern mit alten Alpinihüten auf den Kopf, die dir nach dem Rennen eine Kelle Nudel auf den Plastikteller klatschen, Jogger, die mit Startnummern auf ihren Trainingsanzügen aus Baumwolle am Lauf teilnehmen... Einfach herrlich, sage ich euch...
Bei so viel inspirierenden Dingen muss doch eine neue Bestzeit herausschauen. Danach werde ich jedenfals wissen, welche Endzeit ich beim Halbmarathon in Meran erwarten darf. Noch hoffe ich ja ...
Sonntag, 5. April 2009
Futter für den inneren Schweinehund
Mein innerer Schweinehund hatte letzte Woche eine tolle Zeit. Er hat sich richtig fettgefressen und ist auf unbeschreibliche Maße angewachsen. Er war in den letzten Tagen nahezu unüberwindbar. Immer wenn ich mir vorgenommen hatte, mit den Laufschuhen vor die Tür zu treten, stand er im Türrahmen und machte sich breit. Mein innerer Schweinehund ernährt sich nämlich von Stress und deshalb konnte er vergangene Woche so richtig dreinhauen und sich vollfressen. Das Resultat? Drei Tage nicht trainiert und das Gefühl, mindestens zehn Kilo zugenommen zu haben. Ich bin jetzt wieder eine lahme Ente! Schluchz!Seit gestern scheinen die Dimensionen meines inneren Schweinehundes aber wieder zu schrumpfen. Und spätestens während der kommenden Urlaubs-(und natürlich Trainingswoche) wird er auf Däumlingsgröße gebracht. So wahr ich Armin Aerob heiße!
Dienstag, 31. März 2009
Sommerzeit und Frühlingsduft
Wer hat's erfunden? Die Schweizer? Ich weiß es nicht, aber ich bin dem Erfinder - oder war es eine sie? - der Sommerzeit unendlich dankbar. Seit Sonntag bin ich nicht mehr gezwungen, mich auf dem Laufband abzumühen und dabei zwei Stunden lang auf schwabbelige Hintern zu schauen, die auch nach dem x-ten Mal auf dem Crosstrainer nicht einen Millimeter kleiner geworden sind. Respekt, dass die das einen Winter lang durchhalten, so ganz ohne Erfolgserlebnis... Vielleicht sollten sie es mal mit Laufen probieren?Wurscht, ich jedenfalls habe jetzt freien Lauf auf freien Radwegen, denn nach Büroschluss ist noch so viel Tageslicht übrig, dass sich auf jeden Fall ein Läufchen in freier Natur ausgeht. Schaue dabei auf den Asphalt, wie er unter mir dahinfliegt, freue mich über die ersten Blüten und die ersten grünen Knospen an den Bäumen und atme tief ein, während ich durch die Wolken von Schädlingsbekämpfungsmittel - das nur ganz leicht nach Chemie riecht - laufe, welche die Obstbauern links und rechts des Radweges ununterbrochen ausbringen. Heissa und juche, der Frühling in Südtirol ist da...
Sonntag, 29. März 2009
Herzinfarkt beim Laufen
Die einfachen Zeiten sind vorbei. Das ist mir nun endgültig klar. Hat es vor zwei, drei Jahren als leidensfähiger und -williger Läufer noch genügt, sich bei einem Straßenlauf einzuschreiben, die entsprechende Gebühr zu bezahlen und dann am Start zu erscheinen, um dabei sein zu dürfen, ist das nun alles viel, viel komplizierter. Erstens braucht es nun ein sportmedizinische Bestätigung und zweitens - zumindest als italienischer Staatsbürger - eine FIDAL-Mitgliedschaft (FIDAL = Federazione Italiana di Atletica Leggera). Auch das sportmedizinische Attest wird beim Meraner Halbmarathon nur von italienischen Staatsbürgern verlangt. So quasi nach dem Motto: Wenn so ein Touri auf der Strecke stirbt, is eh wurscht, aaaaber auf "unsere", da müss'mer schon schauen, dass die gesund an den Start gehen.Dabei ist so eine normale sportmedizinische Untersuchung sowieso nur eine Alibiuntersuchung. Wie will man mit ein bisschen Treppensteigen auf dem Stepper die Belastungsgrenze des Athleten herausfinden? Hallo? Das Problem ist nämlich laut vieler Experten nicht der geringe Fitnesszustand der Freizeitsportler, die sich an Marathons und Halbmarathons beteiligen. Vielmehr sind das die Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen in den vorangegangenen, "sportlosen" Jahren, die sich aufgrund mangelnder Bewegung und falscher Ernährung gebildet haben. Wird dann plötzlich wieder Sport getrieben, verbessert sich zwar der allgemeine Gesundheitszustand, die Ablagerungen in den Arterien bleiben aber bestehen. Und dann kann es passieren, dass sich während einer sportlichen Belastung eine solche Ablagerung löst und einen Herzinfarkt hervorruft. Wollte man dieses Risiko wirklich ausschließen, bräuchte es nicht nur einen ausgiebigen Gesundheitscheck, sondern auch einen Ultraschall des Herzens (siehe auch dieses Interview).
Der Grund für die verschärften Bestimmungen (nebenbei bemerkt: das entsprechende Gesetz gibt es bereits seit 1982, ohne dass es bis vor kurzem berücksichtigt worden wäre!) ist nicht die Angst um die Gesundheit der Läufer, sondern die Angst der Veranstalter vor Regressansprüchen.
Samstag, 28. März 2009
Umfrageergebnisse
Hier kurz das Ergebnis der Umfrage, die drei Wochen online war und nun abgeschlossen ist.
Laufen ist...
...blöd: 0 Prozent
...himmlisch: 14 Prozent
...ein notwendiges Übel: 14 Prozent
...ein toller Ausgleich: 72 Prozent
Conclusio: Der weitaus größte Teil jener, die sich an der Umfrage beteiligt haben, sieht Laufen als einen tollen Ausgleich. Zu was auch immer. Ein geringerer Prozentsatz sieht darin ein himmlisches Vergnügen. Naja, da hätte ich andere Betätigungen als Vorschlag dafür. Und bei all jenen, die Laufen als notwendiges Übel bezeichnen, frage ich mich: Müsst ihr's tun? Lasst es dann doch einfach bleiben und werdet glücklich - auch ohne Sport (ihr solltet aber diesen Blog weiterhin lesen ;-)
Laufen ist...
...blöd: 0 Prozent
...himmlisch: 14 Prozent
...ein notwendiges Übel: 14 Prozent
...ein toller Ausgleich: 72 Prozent
Conclusio: Der weitaus größte Teil jener, die sich an der Umfrage beteiligt haben, sieht Laufen als einen tollen Ausgleich. Zu was auch immer. Ein geringerer Prozentsatz sieht darin ein himmlisches Vergnügen. Naja, da hätte ich andere Betätigungen als Vorschlag dafür. Und bei all jenen, die Laufen als notwendiges Übel bezeichnen, frage ich mich: Müsst ihr's tun? Lasst es dann doch einfach bleiben und werdet glücklich - auch ohne Sport (ihr solltet aber diesen Blog weiterhin lesen ;-)
Montag, 23. März 2009
Zu dritt unterwegs
Der Countdown läuft unerbittlich weiter, der Start in Meran rückt näher und näher. Also keine krankheitsbedingte Müdigkeit vorschützen und los zu neuen Trainingseinheiten. In meiner "Bibel" steht zwar, dass man nach einer Woche Krankheit mindestens ebensolange nur gemütlich laufen und danach im Trainingsplan zwei Wochen zurückgehen und dort weitermachen sollte. Aber was soll's, soviel Zeit habe ich nicht mehr. Also gab's an diesem Wochenende kein Pardon und ich habe gleich mal ausgecheckt, wie schnell ich noch bin. Und siehe da, ich bin schneller als gedacht. Zumindest auf kurzen Strecken, sprich zwei Kilometer, kann ich jetzt ein Tempo halten, das vorher nicht möglich gewesen wäre. Was so ein paar Kilo weniger ausmachen?! Geht's länger und bei moderatem Tempo dahin, dann hapert's aber gewaltig. Das Stehvermögen hat arg gelitten und ich seh' mich auf den letzten Kilometern - wieder einmal - mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 7 Min./Kilometer dem Ziel in Meran entgegentorkeln.Um bei meiner Trainingseiheit nicht ganz schutzlos zu sein, habe ich mich gestern von meinen Babytwins begleiten lassen. Gut verpackt im Zwillingswagen haben wir gemeinsam rund 14 Kilometer runtergespult. Nein, nicht falsch verstehen, ich war natürlich nicht verpackt, ich habe geschoben - und mich abgestützt. Ist gar nicht mal so blöd, mit einem Kinderwagen zu laufen. Mein Hintergedanke: Wenn ich schlapp mache, kann ich mich als Spaziergänger tarnen, der seine Brut ausführt. Denn ein Läufer in Tights, der nach Hause schlurft, erntet mitleidige und hämische Blicke. Einem Papi hingegen, der in engen Höschen seine Zwillinge spazierenführt, schlagen Bewunderung (seitens der Damenwelt) und Neid (seitens der männlichen Konkurrenz) entgegen. Und wer gar laufend bis zum Ende durchhält, ist stolz auf sich selbst und froh, dass die Kleinen so lange keinen Pieps von sich gegeben haben.
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Freitag, 20. März 2009
No way back
Der Frust über das Nicht-laufen-können hat auch etwas Gutes: Ich habe mich endlich für den Meraner Frühlingshalbmarathon angemeldet. Ja, ja, ich weiß, es hat bis jetzt immer so ausgesehen, als hätte ich das bereits vor Monaten getan, aber dem war nicht so. Ein kleines Hintertürchen hatte ich mir immer noch offen gelassen. Man weiß ja nie, was so in der Vorbereitung passiert. Man kann sich ja verletzen, keine Lust mehr haben, die Laufschuhe nicht mehr finden, mit der Geliebten auf eine Insel flüchten, nach Australien ziehen - oder die Frau verbietet einem die Teilnahme. Alles schon mal vorgekommen.Nun ist das Hintertürchen zu, Startgeld ist bezahlt und jetzt wird auch gestartet. Rückzieher werden bei mir nicht akzeptiert. Und bald werde ich mich wieder ins Training stürzen. Jetzt erst recht!
Mittwoch, 18. März 2009
Motivation ist alles
Puuhh, so langsam geht's besser. Nach mehreren Tagen und Nächten mit "Tempoläufen" auf die Toilette scheint sich mein Magen wieder zu beruhigen. In den letzten zwei Tagen habe ich weiterhin meine Zehn-Kilometer-Bestzeit verbessert. Theoretisch. Hochgerechnet aus dem eingetretenen Gewichtsverlust. Praktisch sieht die Sache anders aus, denn ich fühle mich wie ein zetretener Waschlappen, den man in die Ecke geschmissen hat. Oder zumindest glaube ich, dass sich ein solcher Waschlappen genau so fühlen müsste, wie ich mich zur Zeit fühle. Auf gut Deutsch: Ich bin total ausgelaugt! Allein beim Gedanken an Laufen fühle ich mich gleich noch müder. Wie soll ich da bloß noch die restlichen Tage bis zum Start des Frühlingsmarathons in Meran trainierend überstehen?Was tut ein Läufer, der sich in einem Motivationsloch befindet und an den Selbstzweifel nagen? Er kauft sich ein Buch. Natürlich ein Laufbuch. Mein Rettungsanker heißt "Das große Laufbuch" von Herbert Steffny, das mit nichts weniger als mit dem Titel "Die Laufbibel" in Foren und bei Besprechungen bezeichnet wird. Das einzige Problem: Das Ding ist so schwer (1.079 Gramm!), dass ich es in meinem geschwächten Zustand kaum tragen kann. Also schiebe ich die "Bibel" wieder beiseite, drehe mich auf die Seite, döse weiter und träume davon, wie ich in Meran leichtgewichtig, beschwingt und voller Kraft über die Zielline schwebe, auf die Uhr schaue - und dort erschrocken ein 2.01.46 sehe. Geschockt und schweißüberströmt wache ich dann wieder auf.
Sonntag, 15. März 2009
Tempoläufe - mal ganz anders
Am Wochenende standen Tempoläufe auf dem Programm. Dass diese zwischen Bett und Toilette stattfinden würden, das stand nicht auf meinem Trainingsplan. Es kam aber so. Und hin und wieder war ich ziemlich hinter der Zeitvorgabe...Ich habe mir von meinen zwei Babytwins eine Magengrippe eingefangen. Die Beiden haben es geschafft, ihre gesamte Pyjamakollektion innerhalb von einer Nacht zu durchsch...nässen. Und da ich nicht so viele Pyjamas habe, blieb mir nichts anderes übrig, als auf die Toilette zu rennen. Mit viel Tempo. Zwischen diesen "Tempoläufen" lag ich (und liege immer noch!) apathisch zwischen den Laken und dachte - meine Gliederschmerzen kurz beiseiteschiebend - wie Essen doch etwas Unnatürliches sei. Schon allein der Gedanke daran ließ Übelkeit in mir hochsteigen. Essen fiel also in den vergangenen Tagen aus. Auf diese Weise habe ich es geschafft, in zwei Tagen zwei Kilo abzunehmen. Da weniger Gewicht auch schneller Laufen bedeutet, habe ich so meine Zehn-Kilometer-Bestzeit an diesem Wochenende um eine Minute verbessert. Und das nur mit rumliegen und aufs Klo gehen. Glaubt ihr nicht? Dann schaut mal hier...
Ich werde jedenfalls für den Rest der Halbmarathonvorbereitung so weitermachen. Wenn ich das richtig berechnet habe, könnte dann sogar der Streckenrekord drin sein. Wenn mich nicht der Wind aus der Bahn wirft, denn dann wiege ich nur mehr 43 Kilo. Ob ich dann aber auch gewinne, ist nicht sicher. Es könnte mich schon auf der ersten Runde ein Zwei-Kilo-Läufer überholen. Der wäre dann in sagenhaften 19 Minuten im Ziel. Grob geschätzt wäre das dann sogar Weltrekord...
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Freitag, 13. März 2009
Da fällst du auf die Fresse!
Diesmal ist der Titel wortwörtlich zu nehmen. Gestern bin ich voll auf die Fresse gefallen. Meine Handflächen sehen jetzt wieder aus, wie zuletzt, als ich neun Jahre alt und nicht zu bändigen war. Meine Handballen sind eine einzige Wunde. Meine geliebte Gore Running-Hose ähnelt im rechten Kniebereich einem Schweizer Käse (Schluchz!!).
Schuld an meinem kleinen, feinen Bodentauchgang während meines gestrigen Trainings war mein schlurfender, energiesparender Laufstil, eine kleine Welle im Asphalt - und mein neues Spielzeug: der Garmin Forerunner 405. Ein geiles Läuferspielzeug, das mich als bekennender TechnikInternetNewMediaFreak bereits nach wenigen Minuten in seinen Bann gezogen hat. Zu sehr in seinen Bann gezogen, denn ich war während des Laufens so auf das piepsende und fiepende Ding konzentriert, mein Blick so darauf fixiert (es war eben Liebe auf den ersten Blick!), dass ich alles um mich herum vergessen hatte. Auch die kleine Bodenwelle vor meinen Füßen. Erst als ich auf allen Vieren auf dem Boden lag, war ich wieder in dieser Welt. Dafür sorgten schon meine schmerzenden Hände und das Ziehen im Knie.
Aber seht selbst, ihr werdet mich dann verstehen:
Einen ausführlichen Testbericht wird's an dieser Stelle auch bald geben (sobald mein Knie verheilt ist und ich wieder laufen kann).
Schuld an meinem kleinen, feinen Bodentauchgang während meines gestrigen Trainings war mein schlurfender, energiesparender Laufstil, eine kleine Welle im Asphalt - und mein neues Spielzeug: der Garmin Forerunner 405. Ein geiles Läuferspielzeug, das mich als bekennender TechnikInternetNewMediaFreak bereits nach wenigen Minuten in seinen Bann gezogen hat. Zu sehr in seinen Bann gezogen, denn ich war während des Laufens so auf das piepsende und fiepende Ding konzentriert, mein Blick so darauf fixiert (es war eben Liebe auf den ersten Blick!), dass ich alles um mich herum vergessen hatte. Auch die kleine Bodenwelle vor meinen Füßen. Erst als ich auf allen Vieren auf dem Boden lag, war ich wieder in dieser Welt. Dafür sorgten schon meine schmerzenden Hände und das Ziehen im Knie.
Aber seht selbst, ihr werdet mich dann verstehen:
Einen ausführlichen Testbericht wird's an dieser Stelle auch bald geben (sobald mein Knie verheilt ist und ich wieder laufen kann).
Mittwoch, 11. März 2009
Nordic Walking statt Training
Jetzt ist es wohl passiert. Ich habe ein Training ausgelassen. Und wie jeder ernstzunehmende Sportler weiß, ist ein nicht gemachtes Training ein auf ewig verlorenes Training. Ein aufholen geht nicht, auch nicht durch ein extremeres, intensiveres am nächsten Tag (das erspart mir heute zumindest einen 20 km langen Tempolauf).Schuld an meinem Versäumnis trägt mein Schwager. Muss der denn genau an meinem Trainingstag Geburtstag haben? Naja, mein Schwager ist auch sonst ein wenig komisch. Sein Lieblingssport ist nämlich Nordic Walking. Natürlich nennt er das nicht so. Er nennt es "Berglauf". Jetzt meine Frage: Haben Bergläufer zwei Stöcke in der Hand? Eben! Mein Schwager aber schon. Und so wandern er und sein Nachbar - oft zu später Stunde und in aller Dunkelheit mit Stirnlampe bewaffnet - die Talhänge hoch. Und das ist für sie dann Berglauf. Für mich ist aber alles, was sich mit Hilfe zweier Stöcke weiterbewegt, entweder ein Senior, der sich fit hält oder ein Nordic Walker - oder beides zusammen (Wie alt wurde mein Schwager nochmal?). Berglauf sieht bei mir jedenfalls anders aus. Aber vielleicht rennen die Beiden ja deshalb meistens nur nachts durch die Gegend.
Montag, 9. März 2009
Darf's ein bisschen steiler sein?
Die Tage rinnen dahin. Keine 50 Tage mehr und ich stehe mit vielen anderen im Startbereich des Meraner Frühlingsmarathon und werde beim Anblick der Menschen, die rundherum in den Bars an ihren Cappucinos nippen, wieder einmal denken: "Wieso tue ich mir das bloß an?"Dass, wie Bruno Martini in seinem Interview auf www.marathon-meran.com behauptet, Meran eine "schnelle Strecke" sei, kann ich nicht bestätigen. Jedesmal, wenn ich mich auf der zweiten Runde die Höhenmeter nach Algund hinaufmühe, habe ich den Verdacht, dass einer der Organisatoren irgendwo an einem Knöpfchen gedreht und die Steigung des Feldweges um zehn Grad nach oben verstellt hat. Und das soll eine schnelle Strecke sein? Wahrscheinlich regulieren die Veranstalter so die Siegerzeit: Ok, heuer wäre wieder Mal ein Streckenrekord nötig, um in die Medien zu kommen. Stell'mer die Algunder Steigung ein wenig flacher ein. Sepp, dranschs haint awie oii?
Wer Angst hat, beim Rennen den Weg nicht zu finden, kann sich hier die GPS-Daten herunterladen.
Samstag, 7. März 2009
Laufmethusalem und Crosstrainertypen
Gestern war wieder Laufbandtag. 20 Kilometer, mittlere Intensität. Ich glaube, nichts kommt dem Hamsterrad näher, als 20 Kilometer auf dem Laufband abzuspulen. Die englische Bezeichnung für Laufband kommt dem ja schon sehr nahe: "treadmill", am besten übersetzt mit Tretmühle. Irgendwie ist es wie im Job: Jemand anderer bestimmt die Geschwindigkeit und dir bleibt nichts anderes übrig, als zu versuchen, mitzuhalten.Als 20-Kilometer-Läufer auf dem Laufband im Fitnessstudio "überlebt" man Generationen von Studiobesuchern. Menschen kommen, Menschen gehen - und du bist immer noch auf dem Laufband. Du kommst dir vor wie ein Methusalem. Irgendwann bist du der einzige "Überlebende" deiner Generation, der einzige, der von denen, die mit dir die Räumlichkeiten betreten haben, noch übrig ist.
Und natürlich hast du jede Menge Zeit, deine Mittrainierer zu beobachten. So konnte ich gestern auch feststellen, wieviele und welche Trainingstypen es auf dem Crosstrainer und dem Laufband gibt.
Beim Crosstrainer ist da der "Dancer": Die Hände sind nicht an den "Stöcken" sondern frei und leicht angewinkelt, die Beine bewegen sich rythmisch mit den Pedalarmen, in denen die Füße stecken. Hin und wieder wackelt er mit dem Po.
Der "Holder"-Typ hat die Hände ebenfalls nicht an den "Stöcken", sondern stützt sich damit in der Mitte des Geräts ab. Hat wohl etwas gegen eine kräftige Oberkörpermuskulatur.
Der "Running back"-Typ steht in vorgeschriebener Position auf dem Crosstrainer, hat Hände und Füße dort, wo sie sein sollten - und läuft rückwärts. Ist komisch und sieht auch komisch aus.
Auf dem Laufband gibt es dann noch das "Klatschtier": Kaum des Laufens mächtig, wird das Laufband um mindestens fünf Stundenkilometer schneller eingestellt, als das Laufvermögen beträgt. Um trotzdem noch irgendwie mit dem Laufband mithalten zu können, klatschen die Füße bei jedem Schritt mit einem lautem "Patsch!" auf die Lauffläche. Das typische Geräusch eines Klatschtierläufers ist also: patsch!, patsch!, patsch!, patsch! Ein Geräusch, das im Normalfall aber nie länger als zwei Minuten anhält.
Dann gibt es da noch den "Steilwandkletterer": Dieser hat das Laufband so steil eingestellt, dass es ihn (meist ist es aber eine sie!) fast auf den Hosenboden setzt. Also hält er/sie sich vorne mit beiden Händen an der Kante des Armaturenbretts fest. Eigen- und Fremdbildnis gehen in diesem Fall wahrscheinlich ziemlich auseinander: Während der/die Ausführende denkt: Oh Mann, bin ich cool! Denkt sich der Betrachter: Oh Mann, sieht das Scheiße aus!
Anmerkung: Alle Trainingstypen konnten während eines einzigen 20-km-Laufs auf dem Laufband im Fitnessstudio beobachtet werden.
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Freitag, 6. März 2009
Im Gestanke deines Schweißes
Die Idee hat was: Wenn ich morgens direkt zu meiner Arbeitsstelle laufen würde (ca. 14 km), wären die langweiligen Sessions auf dem Laufband obsolet. Das wäre doch genial. Eines spricht allerdings dagegen: Beim Laufen schwitzt man. Wird dieser Schweiß anschließend nicht abgewaschen, entwickelt er einen ganz eigenen und je nach Person unterschiedlich gearteten Geruch. Dieser Geruch ist in den meisten modernen Büros eher unwillkommen. Warum? Weil es manche Kollegin und mancher Kollege einfach nicht lassen kann, täglich zu duschen! Würden meine Kollegen und Kolleginnen das nämlich unterlassen, würden sie ebenfalls stinken. Und wenn alle stinken, fällt es keinem mehr auf, denn die menschliche Nase kann sich bis zu einem bestimmten Punkt an einen Geruch gewöhnen.
Eine Eigenschaft, die wohl in der Steinzeit überlebenswichtig war. Immerhin waren die Wohnhöhlen schon damals oft überfüllt und da es noch keine Duschen gab, sind die Männer nach der Jagd einfach direkt und ganz ungewaschen in ihr Fellbett gestiegen. Was glaubt ihr, was da für ein Geruch entstand? Um ein Aussterben der Menschheit zu verhindern, war eine Gewöhnung der Nase an den Gestank das einzige, was die Natur tun konnte.
Heute sind Büros naturfreie Zone (abgesehen von einigen Plastikpflanzen). Und ohne Dusche. Und bevor sich Letzteres nicht ändert, werde ich wohl wieder aufs Laufband gehen. Winke, winke und Goodbye.
Eine Eigenschaft, die wohl in der Steinzeit überlebenswichtig war. Immerhin waren die Wohnhöhlen schon damals oft überfüllt und da es noch keine Duschen gab, sind die Männer nach der Jagd einfach direkt und ganz ungewaschen in ihr Fellbett gestiegen. Was glaubt ihr, was da für ein Geruch entstand? Um ein Aussterben der Menschheit zu verhindern, war eine Gewöhnung der Nase an den Gestank das einzige, was die Natur tun konnte.
Heute sind Büros naturfreie Zone (abgesehen von einigen Plastikpflanzen). Und ohne Dusche. Und bevor sich Letzteres nicht ändert, werde ich wohl wieder aufs Laufband gehen. Winke, winke und Goodbye.
Donnerstag, 5. März 2009
Total platt
Bin ich übertrainiert? Auf jede Fall fühle ich mich seit Tagen total schlapp. Habe ich vielleicht meinen 10-km-Testlauf noch nicht verdaut? Ist es die Frühjahrsmüdigkeit? (Frühjahr? Es schneit ja noch!) Auf jeden Fall müssen meine Babyzwillinge der Meinung sein, dass stündliches Aufwachen und/oder Aufstehen während der Nacht für meine Regeneration sehr hilfreich sei. Und diese ihre Überzeugung leben sie seit ein paar Nächten mit vollem Einsatz.Bestätigt bekommen habe ich meine Vermutung, dass die Strecke, die ich für meinen Testlauf benutzt habe, nicht richtig vermessen ist. Eine Kollegin hat ebenfalls diesen Eindruck. Auf meine entsprechende Frage antwortete sie: "Ja, die Strecke ist sicher kürzer als zehn Kilometer." Ich danke für diese Information.
Montag, 2. März 2009
Spendenaufruf
"Ham'se mal ne Minute?" Mit dem Spruch könnte ich jetzt hausieren gehen. Oder ich stelle mich in die Fußgängerzone, halte meine Baseballmütze den Leuten, begleitet von dieser Frage, hin. Vielleicht wirft mir der eine oder andere eine Minute hinein. Ich wäre auch mit Sekunden zufrieden, Kleinvieh macht ja auch Mist. Oder ich frage beim Halbmarathon meine Mitläufer: "Hast du mal ne Minute für mich?" Vielleicht erbarmt sich der eine oder andere und schenkt mir eine. Mir fehlen nach Hochrechnung meiner 10-km-Zeit nämlich sieben Minuten. Sieben Minuten zu meiner angepeilten Halbmarathonzeit. Woher nehmen, wenn nicht stehlen - oder erbetteln?Es war nichts zu machen gestern. Es ging nicht schneller. Bis Kilometer sieben war ich voll im Plan, ab Kilometer acht habe ich dann geahnt: das wird nichts mehr. Auf dem letzten Kilometer habe ich nochmals versucht zu pushen, aber auch das hat nichts mehr genützt, am Ende war ich über einer Minute über der Sollzeit.
Allerdings muss ich betonen, dass die Verhältnisse nicht optimal waren. Teilweise Gegenwind, rücksichtslose Radfahrer, babybedingte Müdigkeit. Da kann man ja keine Topleistung erbringen! Außerdem: Vielleicht hat der Typ, der die Strecke auf dem Radweg markiert hat, fehlerhaft gemessen? Das muss ich gleich mal kontrollieren. Inzwischen: Haben Sie mal ne Minute?
Freitag, 27. Februar 2009
Tag der Wahrheit
Langsam werde ich nervös. Am Sonntag steht ein Testlauf über zehn Kilometer an. Die Zeit, die dort am Ende auf meiner Uhr stehen wird, entscheidet über meine anzupeilende Zeit und meinen weiteren Trainingsplan. War ich bis jetzt zu optimistisch? Habe ich zu tiefgestapelt?
Die Rechnung ist ganz einfach: Die 10-km-Zeit wird mit dem Faktor 2,223 multipliziert. Das Ergebnis ist dann die realistisch anzupeilende Halbmarathonzeit.
Auch von der 5-km-Zeit lassen sich Rückschlüsse auf die mögliche Halbmarathonzeit ziehen. Die 5-km-Zeit wird aber mit dem Faktor 4,667 multipliziert. Da diese Strecke kürzer ist, ist auch die Hochrechnung ungenauer. Generell gilt: Je älter der Läufer, umso ungenauer die Berechnung, da diese auf kürzeren Strecken nicht mehr die "Spritzigkeit" haben. Auf längeren Strecken wirkt sich dies nicht so aus. Trotz langsamerer 10-km-Zeit kann also doch eine bessere Halbmarathonzeit "rausschauen". Meine letzte Hoffnung...
Die Rechnung ist ganz einfach: Die 10-km-Zeit wird mit dem Faktor 2,223 multipliziert. Das Ergebnis ist dann die realistisch anzupeilende Halbmarathonzeit.
Auch von der 5-km-Zeit lassen sich Rückschlüsse auf die mögliche Halbmarathonzeit ziehen. Die 5-km-Zeit wird aber mit dem Faktor 4,667 multipliziert. Da diese Strecke kürzer ist, ist auch die Hochrechnung ungenauer. Generell gilt: Je älter der Läufer, umso ungenauer die Berechnung, da diese auf kürzeren Strecken nicht mehr die "Spritzigkeit" haben. Auf längeren Strecken wirkt sich dies nicht so aus. Trotz langsamerer 10-km-Zeit kann also doch eine bessere Halbmarathonzeit "rausschauen". Meine letzte Hoffnung...
Donnerstag, 26. Februar 2009
Entzug!
Ich hätte es nie gedacht, aber zwei Tage ohne Lauf machen mich jetzt nervös. Also war ich gestern schon ganz wild darauf, meine Beine zu bewegen. Nach Büroschluss schnell nach Hause, ruckzuck umgezogen, dem Besuch schnell die Hände geschüttelt und weg war ich. So schnell konnte Sonja, meine Holde, gar nicht schauen. Meine zwei Babytwins haben mir auch bloß nur mehr mit offenen Mündern und großen Augen nachgeschaut. Yeah, Babies, daddy has got to hit the road!
Fahrtenspiel war angesagt. Auf den ersten Kilometern musste ich mich extrem zurückhalten, um nicht wie ein Depp mit Vollgas durch die Gegend zu rennen. Außerdem hatte ich in meinem eilenden Übermut völlig die Außentemperatur von +2° Celsius übersehen und meinen gestählten Läuferkörper zu leicht bekleidet. Schon alleine deswegen wäre ich zu Beginn gerne schneller gelaufen.
Bei Kilometer zwei ließ ich dann endlich die Zügel los und die PS frei. Galopp, galopp (mancher würde vielleicht auch sagen: trampel, trampel), ging's dahin. Bald stellte sich das rythmische, gleichmäßige Schnaufen ein: pfffff, pfffff, pfffff...zisch!...vorbei an einem anderen Läufer...zisch! zisch!...vorbei an zwei joggenden Damen. Jaaaa, ich fliegeeeeeee! Nach cirka einem Kilometer drosselte ich das Tempo (Jetzt bloß nicht zu langsam werden, sonst überholen die mich alle wieder. Also Traben, aber nicht zu langsam. Und wenn's doch gefährlich wird, bleibt immer noch der Schnürsenkeltrick...)
So ging's im Spiel zwischen schneller und langsamer die nächste Stunde dahin. Ohja, du frühlingshafter Halbmarathon, du, ich komme!
Fahrtenspiel war angesagt. Auf den ersten Kilometern musste ich mich extrem zurückhalten, um nicht wie ein Depp mit Vollgas durch die Gegend zu rennen. Außerdem hatte ich in meinem eilenden Übermut völlig die Außentemperatur von +2° Celsius übersehen und meinen gestählten Läuferkörper zu leicht bekleidet. Schon alleine deswegen wäre ich zu Beginn gerne schneller gelaufen.
Bei Kilometer zwei ließ ich dann endlich die Zügel los und die PS frei. Galopp, galopp (mancher würde vielleicht auch sagen: trampel, trampel), ging's dahin. Bald stellte sich das rythmische, gleichmäßige Schnaufen ein: pfffff, pfffff, pfffff...zisch!...vorbei an einem anderen Läufer...zisch! zisch!...vorbei an zwei joggenden Damen. Jaaaa, ich fliegeeeeeee! Nach cirka einem Kilometer drosselte ich das Tempo (Jetzt bloß nicht zu langsam werden, sonst überholen die mich alle wieder. Also Traben, aber nicht zu langsam. Und wenn's doch gefährlich wird, bleibt immer noch der Schnürsenkeltrick...)
So ging's im Spiel zwischen schneller und langsamer die nächste Stunde dahin. Ohja, du frühlingshafter Halbmarathon, du, ich komme!
Dienstag, 24. Februar 2009
Gefährlicher Winter für Läufer
Der Winter ist schon per se keine Jahreszeit, die es gut mit uns Läufern meint. Ungeräumte Rad-, rutschige Waldwege und jede Menge Schnee, wo wir ihn nicht brauchen und nicht wollen.Gestern bin ich im ORF-Teletext auf eine weitere Gefahr gestoßen: Schneepflüge! "Schneepflug tötet Jogger" lautete dort die Schlagzeile. Ein halb besoffener Fahrer, der noch dazu keinen Führerschein besaß (!), ist bei seiner morgendlichen Fahrt durch die verschneiten Straßen von Wien eingeschlafen. Dieser Art fahrerlos, kam der Schneepflug von der Straße ab und rammte einen zufällig vorbeilaufenden Jogger. Dieser wurde so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Zum Glück ist der Winter bald vorbei.
Montag, 23. Februar 2009
Strafe muss sein
Zwei Tage Fressen schreit regelrecht nach einer ausgiebigen Bestrafung. Das vergangene Wochenende war erfüllt mit kulinarischen Exzessen, in die ich - und das schwöre ich - unschuldigerweise geraten bin. Kann ich nämlich etwas dafür, dass ich zu allen möglichen Geburtstags- und Abschiedsessen eingeladen werde? Und kann jemand von mir verlangen, dass ich dann, einmal am reich gedeckten Tisch sitzend, zwei Stunden lang an einem Salatblättchen herumknabbere? Natürlich nicht. Außerdem wäre das extrem unhöflich.
Nun, die Bestrafung stand bereits seit langem in meinem Trainingsplan: ein langer Lauf von zwei Stunden am Sonntag . Da ich seit Jahren nicht mehr so lange gelaufen war, schlief ich in der Nacht vorher extrem schlecht. Das könnte aber auch an meinem Völlegefühl im Bauch oder an meinem recht aktiven Babychor gelegen haben. Jedenfalls machte ich mir ziemlich Gedanken, ob ich das schaffen würde. Vor Jahren zog ich mir nämlich auf einem langen Lauf, so ziemlich am von meinem Startpunkt entfernsten Ort, eine Muskelzerrung zu. Ohne Handy blieb mir nichts anderes übrig, als in stundenlanger Humpelei zum Auto zurückzukehren. Solche Erlebnisse prägen.
Gestern ging aber alles gut. Zwar schmerzt es heute in allen Teilen meines gesamten "Fahrgestells", aber ich habe durchgehalten. Das Training zeigt bereits seine Wirkung.
Nun, die Bestrafung stand bereits seit langem in meinem Trainingsplan: ein langer Lauf von zwei Stunden am Sonntag . Da ich seit Jahren nicht mehr so lange gelaufen war, schlief ich in der Nacht vorher extrem schlecht. Das könnte aber auch an meinem Völlegefühl im Bauch oder an meinem recht aktiven Babychor gelegen haben. Jedenfalls machte ich mir ziemlich Gedanken, ob ich das schaffen würde. Vor Jahren zog ich mir nämlich auf einem langen Lauf, so ziemlich am von meinem Startpunkt entfernsten Ort, eine Muskelzerrung zu. Ohne Handy blieb mir nichts anderes übrig, als in stundenlanger Humpelei zum Auto zurückzukehren. Solche Erlebnisse prägen.
Gestern ging aber alles gut. Zwar schmerzt es heute in allen Teilen meines gesamten "Fahrgestells", aber ich habe durchgehalten. Das Training zeigt bereits seine Wirkung.
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Freitag, 20. Februar 2009
Training für echte Ladys
Gestern war ich wieder auf dem Laufband im Fitnessstudio. Bedingt durch meine Arbeits- und Privatsituation ist das zur Zeit meine bevorzugte Laufstrecken. So langweilig es oft bei einem "echten" Lauf im Freien sein kann, so interessant kann es auf dem Laufband sein. Zumindest in einem Studio, wo dauernd irgendwelche Leute durch die Gegend wieseln. Da gibt es viel zu beobachten. Und zu hören. Gestern hatte ich zwei extrem hart trainierende Ladys neben mir. Die eine "walkend" auf dem Laufband (wie schräg ist das denn, bitte!) mit unglaublichen 3,9 km/h Geschwindigkeit und sich am Seitengeländer haltend, die andere gleich daneben auf einem Crosstrainer (oder wie die Dinger heißen), die Arme verschränkt, und gemütlich auf dem "control panel" aufgelehnt. Und natürlich sich einander unentwegt alles Mögliche erzählend. Nach zehn Minuten war die walkende Dame wohl total fertig, jedenfalls stieg sie von dem Ding runter, lehnte sich daran an und plapperte gemütlich weiter. Nach weiteren zehn Minuten hatte sie sich soweit erholt, dass sie sich auf eigenen Füßen Richtung Umkleideräume bewegen konnte (ich war geistig schon darauf vorbereitet, vom Laufband zu springen und ihr stützend behilflich zu sein).Nun muss wohl jemand die unangenehme Aufgabe übernehmen, den beiden Damen die Wahrheit ins Gesicht zu sagen, also tu ich es: Liebe Ladys, diese Art von Training bringt zwar sehr viel drittrangige Information und Klatschwissen, aber keine Trainingsfortschritte. Bitte überdenken Sie Ihren Trainingsplan noch einmal.
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Donnerstag, 19. Februar 2009
Die 85-Kilo-Kategorie
Ich bin enttäuscht! Beim Meraner Frühlingsmarathon gibt's keine Schwergewichtskategorie mehr! Wer in den vergangenen Jahren nach dem Zieleinlauf auf die Waage stieg und schwerer war als 85 Kilo, wurde der Kategorie "Schwergwicht" zugeordnet, die eigens gewertet wurde.Jetzt gibt's diese Kategorie nicht mehr. Entweder war der Andrang nicht mehr zu koordinieren oder die Schwergewichte der vergangenen Jahre sind alle an Herzinfarkt gestorben. Wer weiß, was der Grund für die Abschaffung war.
Meine Überlegungen in den letzten Wochen waren also umsonst. Ich war hin- und hergerissen: Sollte ich mir die fehlenden Kilos in den kommenden Monaten noch anfuttern (sehr leicht), um in der Schwergewichtskategorie gewertet zu werden und vielleicht das erste Mal in meinem Leben unter den ersten zehn eines Wettkampfes sein, oder sollte ich mir noch ein paar Kilos runterhungern (sehr, sehr schwierig), um vielleicht ein wenig schneller zu werden aber dann doch irgendwo im hinteren Mittelfeld zu landen?
Nun sieht's wohl so aus, als würde heute das Abendessen ausfallen...
Wieder auf Trab
Ich habe es also wieder getan. Na gut, es gibt Schlimmeres als wieder mit dem Laufen zu beginnen. Trotzdem: einfach war's nicht. Was den Ausschlag gegeben hat? Die Weihnachtsvöllerei 08 war im Nachhinein gesehen höchstwahrscheinlich nicht ganz unschuldig daran. Auch, dass seit wenigen Monaten unsere Wohnung Tag und Nacht von Babygeschrei mal zwei erfüllt ist, war motivierend. Wann ist es ruhiger als bei einem schönen, langen Lauf? Eben.
Lauftraining ohne Ziel ist öde. Von wegen "Der Weg ist das Ziel". Sollen doch andere planlos durch die Gegend dackeln, ich brauche mein Ziel und das Ziel ist jetzt das Ziel beim Frühlingshalbmarathon 2009 in Meran. (Ich meine, welcher Läufer denkt sich denn auf der Strecke: Ach, ich bin jetzt auf dem Weg und der ist das Ziel, mehr will ich nicht...)
Die sporadischen Laufausflüge in die Landschaft und aufs Laufband im Jänner mit entsprechendem Muskelkater und Frust sind nun vorbei. Nun wird mit System an die Sache herangegangen. Ein Freund von mir hat einmal seinen Zehn-Wochen-Trainingsplan für einen Marathon mit "Zehn harte Wochen" überschrieben. Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.
Lauftraining ohne Ziel ist öde. Von wegen "Der Weg ist das Ziel". Sollen doch andere planlos durch die Gegend dackeln, ich brauche mein Ziel und das Ziel ist jetzt das Ziel beim Frühlingshalbmarathon 2009 in Meran. (Ich meine, welcher Läufer denkt sich denn auf der Strecke: Ach, ich bin jetzt auf dem Weg und der ist das Ziel, mehr will ich nicht...)
Die sporadischen Laufausflüge in die Landschaft und aufs Laufband im Jänner mit entsprechendem Muskelkater und Frust sind nun vorbei. Nun wird mit System an die Sache herangegangen. Ein Freund von mir hat einmal seinen Zehn-Wochen-Trainingsplan für einen Marathon mit "Zehn harte Wochen" überschrieben. Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.
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